Wie alles begann

Im Jahr 1996 gründeten Schüler aus Metallklassen der Staatlichen Berufsschule Berchtesgadener Land in Freilassing zusammen mit ihrem Fachlehrer ein Entwicklungshilfeprojekt. Im Rahmen dieses Projekts wurden in Zusammenarbeit mit der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Freilassing im Partnerschaftsort Mpwapwa, Tansania, Werkstätten für Solartechnik gebaut. Die Ausstattung der Werkstätten mit den erforderlichen Fertigungsmitteln und die Einrichtung der Fertigung übernahmen Schüler, die zu diesem Zweck mit ihrem Lehrer zu Arbeitseinsätzen nach Tansania reisten. Die Finanzierung der Schülerreisen übernahmen die Ausbildungsfirmen.
Mit der Fertigung von Solarkochern, Solarlampen und weiteren nützlichen Gegenständen des täglichen Bedarfs im Solarprojekt in Tansania wurden Arbeitsplätze für junge Menschen geschaffen.

Die hilfreichen Erzeugnisse des Solarprojekts sind für viele Familien in den ländlichen Gegenden Tansanias unerschwinglich, weil deren Einkommen zu gering ist. Daher ist es Ziel des PROJEKTS SOLARLAMPE, ein qualitativ hochwertiges Produkt zu einem vernünftigen Preis anzubieten, das aber zugleich auch dem neuesten Stand der Technik entspricht. So wurde, gemeinsam mit kompetenten Partnern aus Ausbildungsbetrieben der Region, eine Solarlampe entwickelt, die in Bausätzen in Entwicklungsländer gesandt, dort montiert und angewendet wird.

In den Jahren 2000 bis 2005 wurde die Solarlampe "SOLAR 2000" montiert. Danach folgte die Solarlampe "SOLAR 2000-LED". Von 2007 bis 2012 wurde die "SOLAR 2007" mit hervorragender LED-Technik gefertigt. Diese Solarlampen leuchten zuverlässig in ca. 13 000 Exemplaren in ca. 40 Ländern der Erde, in einigen Ländern gibt es sogar Werkstätten für Montage und Service.

Seit 2012 haben wir die Solarlampe "A-Light S" mit neuester Technik im Programm.

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EDV-Unterricht: Konstruieren am CAD-Arbeitsplatz

 

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Fertigen der ersten Funktionsmuster und der ersten Gehäuseteile

 

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Die ersten beiden Werkstätten 1997/1998 in Mpwapwa