Präambel (aus unserer Satzung):

Der sorglose Umgang mit fossilen Energieträgern erfordert ein Umdenken, nicht nur in den Industrieländern der Erde. Erkenntnisse in der Entwicklungspolitik zeigen, dass kleine Organisationen oft sehr leistungsfähig sind und effektive, direkte Entwicklungshilfe leisten.

Der Verein solarprojekt-freilassing e. V. unterstützt weltweit Hilfsbedürftige, um ihnen durch Hilfe zur Selbsthilfe ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Einsatz erneuerbarer Energie in Entwicklungsländern zu fördern. Vorrangig ist dabei der Einsatz der Sonnenenergie.
Ein weiteres Anliegen ist die Ausbildung Jugendlicher und hierbei vor allem die Vermittlung des Umweltschutzes.

Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Ziele.

Der gemeinnützige Verein solarprojekt-freilassing e. V. fördert den Einsatz und die Verbreitung von Solartechnik in Entwicklungsländern.

Unser Leitsatz: „Fair mit Menschen in Entwicklungsländern umgehen, Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt übernehmen“

Die Gründung des mit dem Deutschen Solarpreis 2003 ausgezeichneten Vereins geht zurück auf eine Initiative von Berufsschülern, die im Jahre 1996, zusammen mit ihrem Lehrer, ein Entwicklungshilfeprojekt starteten. In der Folge wurde, mit der Unterstützung regionaler Ausbildungsbetriebe, eine Solarlampe, speziell für die Montage und den Einsatz in Entwicklungsländern, entwickelt. Diese Solarlampe wurde ständig weiter entwickelt, es gibt sie inzwischen in der 4. Generation. Solarlampen aus Freilassing sind mittlerweile mit ca. 13 000 Exemplaren in rund 30 Ländern der Erde im Einsatz. In einigen Ländern gibt es sogar Werkstätten für die Montage und die Verbreitung dieser innovativen Technologie.

Unser Produkt und das Konzept hat Vorbildfunktion und ist so erfolgreich, dass es in den vergangenen Jahren schon mehrfach nachgeahmt wurde.

 

 Zusammenarbeit mit den Pidinger Werkstätten

Weil „uns die Arbeit über den Kopf gewachsen war" haben wir Gespräche mit Herrn Seeböck und seinen Abteilungsleitern von der „Pidinger Werkstätten GmbH der Lebenshilfe BGL" geführt, mit dem Ziel, die Solarlampenmontage dorthin auszulagern.
Über einige Jahre haben die behinderten Mitarbeiter die vorbereitenden Arbeiten an Teilen und Baugruppen und die Endmontage der Lampen durchgeführt.

Wir bedanken uns für die freundliche Aufnahme in der „Pidinger Werkstätten GmbH der Lebenshilfe BGL“ und für die hervorragende Arbeit von hoher Qualität an den Solarlampen.

Besuch der Vorstandschaft des Solarvereins in der Pidinger Werkstatt. V.l.: Christina Marosch, Fritz Müller, Tamara Schäfer, André Glas, Eva Gröbner

Zivildienstleistender Jan Göbel erklärt Günther Lippert, Tamara Schäfer und Katarzyna Owczarek die Montage der Solarlampe

Mit großem Eifer werden die Lampen montiert.